WorkshopKI-Onboarding

Praxiskurs generative und agentische KI

In diesem Praxiskurs lernt dein Team, mit agentischer KI zu arbeiten: Du beschreibst das Ziel, das System bedient die Werkzeuge für Text, Bild, Video, Recherche und Auswertung in deinem Auftrag. Vom sauber formulierten Auftrag über das Prüfen der Zwischenergebnisse bis zu den rechtlichen und ethischen Leitplanken übst du Schritt für Schritt an Aufgaben aus deinem Arbeitsalltag.

Das wirst du lernen

Ziel und Anwendungsfälle klären, bevor ihr Werkzeuge auswählt
Die wichtigsten Zusammenhänge von KI und Daten verstehen und einordnen
Präzise prompten, auch für agentische KI und Reasoning-Modelle
Die großen Assistenten kennen und das passende Werkzeug wählen
Aufgaben an ein agentisches System übergeben und die Ergebnisse steuern
Bilder, Audio und Video produzieren und ganze Kampagnen automatisieren
Eine sichere und souveräne KI-Infrastruktur beurteilen
Verantwortungsvoll mit KI arbeiten und Teams durch die Veränderung führen

Inhalte

Die Inhalte, Formate und Werkzeuge richten sich stark nach den individuellen Anforderungen und Voraussetzungen des jeweiligen Unternehmens bzw. der Abteilung und werden gemeinsam mit dir nach einer ausführlichen Analyse zusammengestellt.

Zehn Bausteine zeigen den Kurs so, wie er mit agentischer KI läuft: Ab Baustein 5 übergibst du die Aufgaben an das System und steuerst die Ergebnisse.

1

Standortbestimmung und Anwendungsfälle

Erst das Ziel, dann das Werkzeug: Wo und wie KI euch am besten unterstützt und welche Anwendungsfälle in eurem Bereich den Anfang machen. So wird aus einzelnen Versuchen ein systematischer Einsatz.

2

KI-Grundlagen und Daten

Ein solides Verständnis der wichtigsten Zusammenhänge, beschränkt auf das Wesentliche, damit du neue Konzepte und Werkzeuge im Arbeitsalltag schnell einordnen kannst. Unverzichtbar: Daten und ihre Besonderheiten.

3

Prompting-Praxis

Gutes Prompting ist eine präzise Arbeitsanweisung: Je klarer die Anleitung, desto treffender das Ergebnis. Mit Cheat Sheet und Prompt Guide. Dazu fortgeschrittene Methoden für agentische KI und Reasoning-Modelle.

4

ChatGPT Work/Codex, Claude, Gemini und Co.

Die großen Assistenten und ihre Alternativen: ihre Stärken, was diskriminative, generative und agentische Systeme unterscheidet und welches Werkzeug zu welcher Aufgabe passt.

5

Automatisierung, Coding und agentische KI

Der Kern des Praxiskurses: Mit Claude Code oder Codex übergibst du Aufgaben an ein agentisches System, formulierst Aufträge sauber, prüfst Zwischenergebnisse und setzt Grenzen. Damit legen wir die Grundlage für die Bausteine 6 und 7.

6

Bilder, Audio und Video mit KI

Bilder vom Generieren zum Bearbeiten, konsistent für Marke und CI. Sprachsynthese, die eigene Stimme als Klon, lippensynchrone Übersetzungen, Musik und Soundkulissen ohne Studio. Videos und Effekte, bis zu interaktiven Avataren. Und wie agentische KI daraus komplette Kampagnen automatisiert, von der Idee bis zur fertigen Produktion.

7

KI in einzelnen Unternehmensbereichen

Typische Anwendungen nach Rolle und Aufgabe: Projekt- und Wissensmanagement, Datenanalyse, Personalwesen, Vertrieb, Kreativprozesse und vieles mehr.

8

KI-Infrastruktur und Daten

Wie eine sichere und souveräne Infrastruktur für KI aussieht, welche Alternativen zu den großen internationalen Anbietern es innerhalb Europas gibt und wann sich lokale Systeme oder hybride Ansätze lohnen.

9

KI, Ethik und Datenschutz

Verantwortungsvoller Umgang mit Daten und ethischen Fragen: Rahmenbedingungen, Datenschutz und Leitlinien für den Einsatz von KI im Beruf. Dazu der KI-Führerschein: ausprobieren und dabei sicher bleiben.

10

Zukunftskompetenzen und Führung im KI-Zeitalter

Technologieverständnis verbunden mit klarer Haltung und guter Zusammenarbeit: KI in Entscheidungen und Abläufe einbauen, ohne Menschen, Kultur und Verantwortung aus dem Blick zu verlieren, und Teams sicher durch die Veränderung führen. Vertiefung: Führung in Zeiten von KI.

Was ihr bereitstellt

Der agentische Weg setzt mehr voraus als ein Browserfenster: Auf euren Geräten laufen lokale Anwendungen wie Claude Code oder Codex, teils auf der Kommandozeile. Diese vier Dinge klären wir im Vorgespräch, bevor wir den Workshop zusammenstellen. Sind sie geklärt, läuft am Workshoptag alles vom ersten Auftrag an.

Geräte

Ein Rechner je Teilnehmerin und Teilnehmer, auf dem Anwendungen installiert werden dürfen. Laptop oder Desktop, Windows oder macOS, gern das eigene Arbeitsgerät, damit das Gelernte danach direkt weiterläuft.

Zugänge

Ein Zugang zu Claude Code oder Codex je Person, dazu die Zugänge zu den KI-Diensten, mit denen ihr im Alltag arbeitet. Welche Zugänge ihr genau braucht und wo ihr sie bekommt, sagen wir euch im Vorgespräch.

Freigaben

Die IT gibt die Installation von Claude Code oder Codex frei, dazu die Nutzung der Kommandozeile und die Netzverbindungen, die diese Anwendungen brauchen. Eine Liste dafür bekommt eure IT von uns vorab.

Eine Ansprechperson aus der IT

Jemand aus eurer IT, der vor dem Workshop Fragen zu Freigaben, Richtlinien und Datenschutz klärt und am Workshoptag erreichbar ist. Mitmachen darf die Person natürlich auch.

Fehlt eines davon, läuft der Workshop als Basiskurs generative KI im Browser, ohne Installation.

Die Alternative ohne Installation

Basiskurs generative KI

Derselbe Kurs ohne Installation: Themen und Ergebnisse bleiben gleich, nur erledigt ihr im Browser mit den einzelnen Werkzeugen selbst, was sonst die agentische KI übernimmt. Für Teams, die keine Anwendungen installieren dürfen oder erst einmal ohne beginnen wollen.

Das sagen Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Hallo Ralf, ich war bei deiner KI Session bei Meet Germany in Düsseldorf und ich fand sie super inspirierend. Ich habe KI-Tools schon in meinen Alltag integriert aber du hast mir gezeigt, was man damit noch so alles machen kann. Lieben Dank für den Einblick.

Laura Fauth-Bischoff
Laura Fauth-Bischoff
Business Development Stuttgart Convention Bureau

Passend zu diesem Kurs: Auf der Kursplattform liegen alle Methoden, Werkzeuge und Arbeitsergebnisse sofort und dauerhaft bereit, auch für das spätere Selbstlernen.

Im Workshop-Raum arbeiten zwei weitere Werkzeuge mit: Der AI Co-Moderator ist auf Zuruf als Ideengeber, Kritiker oder Fachexperte ansprechbar, und der AI Feedback Visualizer verdichtet die Rückmeldungen am Ende anonym zu einer Präsentation, die sich sofort vorführen lässt.

Häufig gestellte Fragen

Für wen ist dieser Workshop geeignet?

Der Praxiskurs ist für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geeignet, die KI täglich nutzen oder nutzen wollen und dabei mehr erreichen möchten als einzelne Antworten aus einem Chatfenster. Technische Vorkenntnisse brauchst du keine; die Kommandozeile lernst du im Workshop so weit kennen, wie du sie für deine Aufgaben brauchst. Für den agentischen Weg empfehlen wir eigene Zugänge je Person.

Wann passt der Praxiskurs nicht?

Wenn ihr KI in eurer Unternehmensstrategie verankern oder eigene Anwendungsfälle bewerten wollt. Dafür passen die KI-Strategie und der KI-Kickstart.

Was brauchen wir für den agentischen Weg?

Vier Dinge, die wir vor dem Workshop gemeinsam klären: Geräte, auf denen Anwendungen installiert werden dürfen; Zugänge zu Claude Code oder Codex je Person; die Freigabe der IT für die Installation, die Kommandozeile und die nötigen Netzverbindungen; und eine Ansprechperson aus der IT, die Fragen dazu vor dem Workshop beantwortet. Fehlt eines davon, läuft der Workshop als Basiskurs generative KI im Browser: dieselben Themen und Ergebnisse, nur erledigt ihr selbst, was sonst die agentische KI übernimmt.

Was ist der „KI-Führerschein“?

Der „KI-Führerschein“ ist ein Nachweis, dass eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter die Grundlagen und Richtlinien für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI im Detail kennt und im Arbeitsalltag bewusst anwenden kann. Er ist ein Auszug der umfangreicheren „KI-Leitlinien“ (AI Policies) des Unternehmens und als solcher speziell als verständlicher und leicht umsetzbarer Leitfaden für den täglichen Umgang mit KI gedacht.

Welche Rolle spielt der AI-Readiness-Check?

Er rahmt den Kurs ein: Vor dem Format klären wir im Gespräch, wo ihr steht; danach zeigt ein zweiter Blick, was sich bewegt hat. So läuft der Check ab.

Was unterscheidet den Praxiskurs vom KI-Warm-up, von 360° KI und von den KI-Leitlinien?

Das KI-Warm-up gibt ein Gespür und sammelt Ideen; der Praxiskurs macht das Team handlungsfähig. Der Praxiskurs befähigt ein Team an ein bis zwei Tagen; 360° KI verankert KI über Wochen im ganzen Unternehmen und kann den Praxiskurs als Baustein enthalten. Der Praxiskurs wendet bestehende Regeln auf das an, was er durcharbeitet; der Workshop KI-Leitlinien/AI Governance erarbeitet die Regeln selbst, interdisziplinär.

Bilder auf dieser Seite: Portraitbilder sind Eigentum der jeweils benannten Personen/Unternehmen/Marken